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„Tolle Räumlichkeiten auch Ansporn“

Bürgermeister und Stadtarchivar eröffnen im Kreis geladener Gäste die neuen Räumlichkeiten des Stadtarchivs an der Zeltkirche St. Bernhard


Datum

Stadtarchiv neu 01 2024
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© © Pressestelle Stadt Willich

Ohne jede Übertreibung auch unter Gesichtspunkten der Nutzer-Qualität eine Art Quantensprung: Bürgermeister Christian Pakusch und Stadtarchivar Udo Holzenthal haben im Kreis geladener Gäste am Donnerstagabend nun auch offiziell die neuen Räumlichkeiten des neuen Stadtarchivs an der Zeltkirche St. Bernhard eröffnet. Und die ebenso funktional wie optisch hervorragend gelungene Umgestaltung fand bei den Besuchern zur Eröffnung, aber auch schon bei Nutzen in den letzten Tagen wirklich nur Zustimmung – was auch Udo Holzenthal, als Stadtarchivar Willichs personifiziertes Gedächtnis und unbestrittener Herr des Willicher Geschichte, klar zum Ausdruck brachte:

„Das Stadtarchiv wird seinen Beitrag dazu leisten, die Geschichte unserer Stadt lebendig zu halten, und wir sehen diese tollen neuen Räumlichkeiten auch als Ansporn für eine breitgefächerte historische Bildungsarbeit für alle Altersschichten.“

so Holzenthal. 

Blick zurück

Kurz ein Blick zurück: Nach dem Umzug der Stadtbücherei in das „Alte Brauhaus" an der Hochstraße in Schiefbahn 2019 beschloss der Verwaltungsvorstand, das Stadtarchiv in die alten Bibliotheksräume zu verlagern. Auch bedingt durch die Corona-Pandemie dauerte der notwendige Umbau vier Jahre – ist aber jetzt fertiggestellt. Das Stadtarchiv als kompetente und bürgernahe Anlaufstelle für Historiker, Ahnenforscher, Studenten, Journalisten sowie natürlich vor allem für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Geschichte Willichs und seiner Altgemeinden interessieren. Hier finden sich Dokumente, Fotografien, Filme, Karten, Pläne, Literatur und vieles mehr zu sämtlichen Aspekten der Geschichte der Stadt und ihrer historischen Vorläufer. 
 

Stadtarchiv neu 01 2024 Büro
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Bauliche Aspekte

Bauliches: Aufgrund der Vorgaben der Denkmalpflege mussten zum Beispiel die Glasbausteine der alten Kapelle sichtbar erhalten bleiben – was sich im Ergebnis sehr angenehm atmosphärisch auswirkt. Deshalb wurden auch für die Arbeitsplätze drei „Würfel“ eingesetzt, deren Konzept aus dem Messebau übernommen wurde – und dank einer Kernbohrung in den alten Theaterfundus wurde eine Verbindung in die Magazinräume geschaffen. 

„Vom neuen Standort profitieren auch die Schülerinnen und Schüler der beiden benachbarten Schulen, die nun auf kürzestem Weg ins Archiv kommen und dort recherchieren können“,  freut sich auch Bürgermeister Christian Pakusch. Und auch Bernd-Dieter Röhrscheid, politisches Urgestein der Stadt und in Sachen Willicher Geschichte bekanntermaßen verlässlicher Kombattant des Stadtarchivars (Holzenthal: „Ich bin mir sicher, dass sich noch in 500 Jahren die Menschen an seine Leistung und an sein Lebenswerk erinnern werden“),  zeigte sich von den neuen Räumlichkeiten mehr als angetan. Er warf in seiner Ansprache einen ausführlichen Blick auf die - auch politisch nicht immer reibungslose - Genese des Archivs. 
 

Stadtarchiv neu 01 2024 Büro Udo Holzenthal
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Was man gut verstehen kann: Das neue Stadtarchiv ermöglicht jetzt dank technisch/medialer und räumlicher Aus- und Aufrüstung auch stadtgeschichtliche Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden in räumlich wie technisch angemessenem Ambiente. Eine Dauerausstellung bietet zudem zum „Warmwerden“ einen ersten Einstieg in die Geschichte der Stadt Willich. 

Blick in die Historie

  • Im Sommer 1985 beschloss der Stadtrat die Einrichtung eines Stadtarchivs zur Betreuung der in der Verwaltung nicht mehr benötigten Akten. Am 1. April 1986 wurde das Stadtarchiv in der alten Mädchenschule an der Hülsdonkstraße eröffnet.
  • Im Juli 1990 zog das Archiv um ins ehemalige Internatsgebäude des St. Bernhard-Gymnasiums. Das Archiv sollte Teil eines dort geplanten Kulturzentrums werden, das aber nie realisiert wurde.
  • In den ehemaligen Lagerräumen des Internats wurden Magazine eingerichtet. Dort befinden sich inzwischen 3,7 laufende Kilometer Akten. Würde man sie aneinanderreihen, ergäbe sich eine Strecke vom St. Bernhard Gymnasium bis zum Schloss Neersen.  
     

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